Freitag, 18. Februar 2011

Der Wahrheit letzter Schluß

Überblick




Dieses Blog hat provoziert Jens Kottke, den Bordellbesitzer und Partner des ungarischen Zuhälters, in deren Bordellwohnungen die ungarischen Frauen in Liepzig anschaffen müssen, meine Freundin Lili nach Leipzig zu holen und zu unwahren Aussagen zu zwingen, nach denen die Frau Leipzig nach ihrem eigenen Willen verlassen hatte – weil sie mich nicht sehen wollte. Auf der Grundlagen dieser Aussagen began eine Ermittlung gegen mich.


In diesem Artikel erwähne ich zum ersten mal den Diebstahl meines Handys und meine Verdacht, daß der Zweck des Diebstahls nicht das billige Handy, sondern ein SMS von Lili war, das der Hauptbeweis unserer freundlichen Beziehung war, auch zur Zeit unserer gezwungenen Trennung. Dieses SMS habe ich den BKA Beamten vorgezeigt und sie wußten, daß ich der Bedeutung dieses Nachweis bewußt war. Die Behauptungen von Jens Kottke, der sehr gut über das SMS Bescheid wußte, bedeuteten aber, daß er auch wußte, daß es das SMS nicht mehr gab – also meine Verdacht bestätigte sich.


Was Jens Kottke und die BKA Beamten aber nicht wußten, war daß rechtzeitig vor dem Diebstahl ein Ausdruck des SMS gemacht wurde. Diesen Ausdruck habe ich im Blog veröffentlicht als Nachweis für die Lügen des Bordellbesitzers und für die Tatsache, daß Lili, wie die anderen Ungarinnen eine Zwangsprostituierte war. Einzelheiten unserer Zwangstrennung sind auch gegeben.


Ich habe auch zum ersten mal erzählt über den überraschenden und ohne jeglichen Erklärungen und Prozedur Entzug meiner Provisionsgarantie vom Versicherer, mit dem ich eine Vermittlereagentur hatte. Wegen der Kontaktaufnahme mit BKA durch Vermittler konnten sich die Menschenhändler nicht erlauben mich zu töten. Da sie aber unbegrenzte Macht in Deutschland haben haben sie vom Versicherer den Entzug meiner Garantie erlangt als kriminelle Repressalie für meinen Einsatz gegen den Menschenhandel.



Da die Schlinge um mich sich schon zuzieht und Jens die Behauptungen gemacht hat, auf die ich lange Zeit gewartet habe, will ich Ihnen die Wahrheit über meine Beziehung zu Lili offenbaren und auch über einige bis jetzt unbekannte Handlungen der Menschenhändler erzählen. Die Weise, auf die diese Beziehung unterbrochen wurde, hat Schlüsselbedeutung für den Nachweis der Zwangsprostitution bei den Ungarinnen.


Ich nehme an Lili hat wirklich ausgesagt. Ich kenne diese Aussagen noch nicht, aber mit Sicherheit hat sie das ausgesagt, was ihre Bosse von ihr wollten. Deshalb nehme ich Bezug auf Jens Kommnetar zum Thema. Er behauptet, daß er am Telefon mit Lili vor der Eintragung seines Kommentars vom 17. Jannuar gesprochen hat (ich gehe davon aus, daß er das auch nachweisen kann). Das Fazit soll folgendes sein: Ich habe mich in Lili verliebt und deshalb hat sie mir die Tür nicht geöffnet, offenbar weil sie mich nicht wollte.

In meiner Information an BKA vom 22.04.2010 habe ich von einem SMS von Lili geschrieben, das sie mir am Abend geschickt hat, in dem laut Jens sie mir die Tür nicht geöffnet hat. In ihm schrieb sie, daß sie schlafen wollte, entschuldigte sich und lud mich zum Wein für den nächsten Tag ein. Beim ersten Treffen mit BKA erwartete ich, daß Dietmar Schmidt und sein Partner sich für dieses SMS interessieren würden, denn meine Beziehung zu Lili war von Bedeutung für eine eventuelle Ermittlung. Da sie kein Interesse zeigten (wie für die Ungarinnen überhaupt) habe ich das auf meine eigene Initiative gemacht und beide bemerkten, daß es deutlich war, daß ich freundliche Beziehungen zu Lili hatte.
Jens und sein ungarischer Partner wissen sehr gut über dieses SMS, denn dieses SMS und das SMS, das ich Lili zu ihrem Geburtstag schickte, neben dem gemeinsamen Abendessen, haben dazu geführt, daß Lili nicht mehr nach Leipzig gebracht wird. Mein Telefongespräch mit ihr am 15.01.2010 konnte schon nicht viel schaden.

Warum aber behauptet Jens, daß ich keine freundliche Beziehung zu Lili hatte, sondern ein für sie unerwünschter Mann war, wenn es so ein SMS gibt? Die Erklärung ist ganz einfach. Am 24. Juni kam ein Möbelhändler zu meiner Wohnung, der meine Möbeln kaufen und wegnehmen sollte. Etwa 15 Minuten vor seiner Ankunft hatte ich zum letzten mal ein Gespräch mit meinem Handy. Nachdem der Möbelhändler meine Wohnung verlassen hatte, wollte ich anrufen und mußte feststellen, daß das Handy verschwunden war. Ich erinnerte mich, daß bei einem Herausgehen vom Zimmer, wo das Handy war, der Händler eine sehr zufriedene, fast lachende Miene hatte. Mein Handy war ganz gewöhnlich und billig. Ich ging zum Möbelgeschäft aber der Mann war nicht da. Sein Angestellte rief ihn an und informierte ihn, daß ich mein Handy zurück wollte sonst würde ich zur Polizei gehen. Der Angestellte übergab mir seine Antwort, daß ich zur Polizei gehen konnte. Das habe ich am 25. Juni gemacht wie sie sehen können. Ich habe dem Polizisten die Situation beschrieben und den Namen und Geschäftsadresse des Möbelhändlers gegeben. Der Polizist meinte, es lohnte sich nicht eine Ermittlung wegen so einem billigen Handy durchzuführen. Ich erwiderte, daß ich vor allem die Information im Händy brauchte, und daß man den Mann stoppen sollte, weil man nicht wußte, was er danach stehlen würde. Ich benachrichtigte, daß ich Deutschland verlasse und gab eine E-mail Adresse zum künftigen Kontakt. Zum heutigen Dato habe ich keinen Bescheid von der Polizei bekommen.

Es war für mich etwa seltsam, daß ein Möbelhändler mit seinem Kunde so etwas tun könnte, besonders weil sein Geschäft gut ging – so ein kleiner Diebstahl könnte sein ganzes Geschäft gefährden. Dabei wirkte er sehr gelassen. Ich erinnerte mich wie der Partner von Dieter Schmidt mich mahnte, über meine unterbrochene Beziehung zu Lili nicht zu klagen, denn ich wußte nicht was sie aussagen würde. Aber egal was sie aussagen würde, ich hatte ihr SMS. Das wußte der Polizist, das wußte auch ich.
Alle diesen Umstände führten mich zum Gedanken, daß der Diebstahl meines billigen Handys dem Zweck der Wegnahme des SMS als Nachweis dienen sollte. Ich hatte inzwischen begonnen Frauenorganisationen zu kontaktieren, einschließlich über meine Erfahrung mit BKA zu klagen, und für BKA stand klar, daß ich nicht aufgegeben hatte. Waren aber diese Umstände ein Nachweis um so etwas zu behaupten? Ich glaube nicht.

Die Behauptungen von Jens bedeuten für mich aber, daß er sehr gut weiß, daß es dieses SMS nicht mehr gibt. Ich bin gefristet meiner Verdacht den freien Lauf zu geben, aber ich will zuerst die Frage beantworten, ob Jens kein Problem damit hat, daß dieses SMS zwei BKA-Beamten gezeigt wurde und sie eventuell das bestätigen könnten. Ich habe gegen den 8. Februar Dieter Schmidt eine E-Mail geschickt, in der ich ihn um seine Stellungnahme zur Frage bat. Ich zeige Ihnen die E-Mail nicht, nur weil ich zumute, daß die Veröffentlichung der E-Mail Adresse eines Polizisten die operative Kapazität der Polizei gefährden kann. Ich habe bis jetzt keine Antwort bekommen und ich denke nicht, daß es einen Sinn hat weiter zu warten. Dietmar Schmidt will die Wahrheit nicht bestätigen, obwohl ich in meiner Information an ihn die ungarische Telefonnummer, den echten Namen und den Geburtstag von Lili gegeben hatte. Jens braucht BKA gar nicht zu fürchten.

Das einzige was mir übrig bleibt, ist die Wahrheit selbst zu sagen und vor allem zu zeigen. Was weder BKA, die Polizei in Leipzig und noch Jens wissen, ist daß ein Ausdruck des SMS rechtzeitig gemacht wurde, dessen scannierten Text ich hier zeige. Ich wiederhole hier diesen Text ohne die Fehler: „Lieber Vladimir! Entschuldige bitte, aber ich war in meinem Zimmer. Sei nicht böse, aber ich will jetzt schlafen. Morgen trinken wir Wein. Danke für das Essen. Hoffe du verstehst das. Schlaf schön!“ Diese zwei Zeilen sind der Schlüssel zur Wahrheit, denn sie zeigen eindeutig, daß Lili zum Zeitpunkt unserer Trennung mich gern hatte und mich wieder sehen wollte. Sie deuten darauf, daß die Behauptungen von Jens nichts mit der Wahrheit zu tun haben. Das sind die Zeilen, die Dietmar Schmidt und sein Partner gesehen aber nicht dokumentiert haben und die Dietmar Schmidt nicht bestätigen will. Das sind die Zeilen, wegen denen mein Handy gestohlen wurde.

Damit sie aber dieses SMS noch besser interpretieren können, werde ich die relevanten Umstände erklären.
Ich hatte für den Abend am 19.11.2009 eine Verabredung mit Lili für ein zweites gemainsames Abendessen, wieder mit ihrer Freundin Michelle, mit der sie eine Wohnung teilte. Ich kam zu ihnen, Michelle öffnete mir die Tür, sagte, daß Lili mit einem Kunde war und bat mich nach einer halben Stunde zurückzukommen. Ich übergab Michelle die mitgebrachten Essen und Wein und ging. Michelle wirkte ängstlich und es war für mich seltsam, daß ich draußen in der Kälte warten mußte. Nach etwa zehn Minuten bekam ich das SMS.
Jens weiß viel besser was sich hinter den Kulissen abgespielt hat, aber dieses SMS ist das Ergebnis des Umstandes, daß Lili ganz klar gemacht wurde, daß es kein zweites Abendessen mit mir geben wird und ich keinesfalls als Gast hereinkommen darf.
Die Nummer ist eine ungarische Händynummer, die Lili wenigstens in der Periode November 2009 – Jannuar 2010 benutzt hat. Ich weiß nicht, ob es wirklich Lili oder der Organisation gehört. Den Ungarinnen ist es verboten, ihre ungarischen Nummern den Kunden zu geben. Ich weiß das, denn trotz meinem Angebot hat Lili nie angerufen, wenn sie etwas brauchte, sondern wartete ab bis ich anrief. Die ganze Kommunikation durch diese Handys – Gespräche, SMS usw. wird der Organisation bekannt. Von ihren deutschen Handys können die Ungarinnen nur Gespräche empfangen. Lili machte den Fehler mir dieses SMS zu schicken weil sie so gestört und verwirrt gewesen sein muß vom Umstand, daß der Mensch mit dem sie Verabredung hatte und Essen gebracht hatte hinter die Tür geschickt werden mußte, daß sie einfach die Vorsicht verlor. Ihr Zustand ist auch am Text zu sehen, an den Fehlern in diesem Text. Viele von diesen Fehlern haben nichts mit ihren deutschen Sprachkenntnissen, die inzwischen gut sind, zu tun. Sie ist einfach zu nervös gewesen. Und die vielen (besonders für ein SMS) Entschuldigungen sind klarer Hinweis, daß sich die Frau sehr unwohl über die Situation, die nichts mit ihrem Willen zu tun hatte, fühlte. Das ist Lili – eine sehr gute, ethische und gut erzogene Frau. Sie ist so anständig, daß sie den Wein von mir, den sie sehr liebte, in meiner Abwesenheit nicht getrunken hat. Jens, ihr habt unbegrenzte Macht über die Frauen, aber manchmal, besonders wenn es um dritte Leute geht, muß man doch überlegen. Wenn man Lili gesagt hätte, mich binnen drei Treffen wegzuschicken würde ich nichts merken – Frauen ändern ja ihre Einstellungen. Aber keine normale Frau, und insbesondere Lili, wird eine Beziehung so unterbrechen, wie man von ihr verlangt hat.

Am nächsten Tag machte ich einen Kundenbesuch bei Lili. Ich behaupte, daß die zwei Frauen nicht allein waren. Das Regel bei den Ungarinnen ist das Geld des Kunden gleich vom Zimmer herauszunehmen. Bei meinen letzten Besuchen ließ Lili das Geld im Zimmer – sie hatte einfach volles Vertrauen zu mir. Bei diesem handelte sie nach den Regeln. Und es hat viel länger als gewöhnlich gedauert, bis sie zurückkam. Sie hat mir keinen Wein angeboten und da ich sie gut kenne, weiß ich, daß sie das nicht durfte. Sie hatte die Aufgabe unsere Beziehung auf Kundenniveau zu bringen. Sie hat die Aufgabe mechanisch und mit Blick zum Boden erfüllt. Begründungen – sie kommt nur für das Geld, sie sei nicht die richtige für mich, ich müsse mir eine bessere aussuchen etc. Überraschend für mich fragte sie mich, ob ich sie besuchte um Informationen zu sammeln (das tat ich zu jener Zeit nicht und ich paßte auf keine unbequemen Fragen zu stellen). Ich fragte sie, ob sie das von ihrem Boss gehört hatte. Sie antwortete nichts, nur lächelte und ich verstand, daß ich mit dem Gespräch aufpassen sollte. Da sie sich offenbar erniedrigt fühlte, betonte ich meinen Respekt für sie. Beim Abschiednehmen verstand ich, daß sich nicht zwischen uns geändert hatte. Keiner von uns aber wußte, daß es der letzte Treffen war.
Ich möchte hinzufügen, daß wir beide auf meine Initiative die Verabredung hatten, wenn Lili andere Besuche in der Zeit unserer Verabredungen bekam, sie zu nehmen, denn ich besuchte andere Frauen nicht und ich wohnte allein. Da ich gemerkt hatte, daß sie schwierige Momente hatte, hatte ich sie auch dazu ermutigt, wenn sie sich unwohl fühlte, mir das zu sagen, so daß wir die Verabredung zu einer anderen Zeit verschieben konnten.

Dieses SMS ist der Nachweis, daß meine Verbindung zu Lili auch gegen ihren Willen und von ihren Bossen unterbrochen wurde und daß Lili eine Zwangsprostituierte ist, die um weiter für die Menschenhändler anzuschaffen kein Recht auf persönliches Leben hat. Sie ist nur eine von den etwa 1000 ungarischen Zwangsprostituierten von denen ich in diesem Blog erzähle. Ich behaupte, daß alle Aussagen von Lili, die diesen zwei Zeilen widersprechen, auf ihre vollständige Abhängigkeit und auf Zwang von ihren Menschenhändlern beruhen und deshalb nicht gültig sein sollen. Sie sind auch unwahr aber die Schuld daran tragen nur die Menschenhändler, nicht die Frau, die unter ihrem Zwang handelte. Genau wie diese Leute die Frauen zu gefährlichen Sexpraktikken und zu 24 Stunden Arbeitstagen zwingen, genau so zwingen sie die Frauen unwahre Aussagen gegen ihren Willen zu geben. Zwangsprostitution kann ohne Gewalt und Zwang nicht existieren. Ich behaupte, daß die ganze Behandlung dieser Frauen eine brutale Verletzung der Menschenrechte und der Gesetze von Deutschland und der Schweiz und damit ein schweres Verbrechen darstellt.

Außer daß sie völlig unwahr sind, habe ich einige Bemerkungen zu den Behauptungen von Jens. Erstens, wenn seine Behauptungen doch stimmten, warum sollte Lili nicht mehr nach Leipzig kommen? Wenn ich die Frau belästige und damit die Ordnung verletze, es gibt die Polizei, soweit mir bekannt, es gibt auch die Wache von Jens, die innerhalb von zwei Minuten kommen kann. Zweitens, wenn Lili mich nicht wollte und ich die „Realitäten des Lebens“ nicht anerkennen konnte warum bin ich nicht auf Lili böse geworden, sondern auf Jens, auf den Ungaren und auf den „Rechtsstaat“? Begrenzter Intellekt genügt zu so einer Handlung bestimmt nicht. Drittens, auch ohne dieses SMS und nur auf der Grundlage meiner Kenntnis vom echten Namen, vom Geburtstag und von der Telefonnummer, die die Frau wenigstens benutzte, kann man einsehen, daß es Gegenseitigkeit in der Beziehung gab. Das SMS ergänzt nur, daß diese Gegenseitigkeit auch zum Zeitpunkt der Trennung bestand. Inzwischen, auch unabhängige osteuropäische Frauen geben nur selten solche Angaben über sich. Viertens, der Umstand, daß Jens um die Aussagen erzählt, als ob er sie gemacht hat, stellt die Frage für seine Teilnahme an diesen Aussagen.

Nun komme ich zum wichtigsten und damit zum Schwerpunkt dieses Blogs – der Beteiligung der Staatsbehörden am Menschenhandel. Ich muß gestehen, daß ich keinen Zweifel hatte, daß Dietmar Schmidt das SMS nicht bestätigen wird. Auch deswegen, weil so eine Bestätigung zugleich eine Erkennung sein wird, daß BKA von Zwangsprostitution wußte und nichts unternommen hat, was im Fall der Polizei gleich einer Unterstützung ist. Wenn BKA wirklich eine polizeiliche Arbeit leisten wollte, würden die Beamten dieses SMS zusammen mit meinen Aussagen dokumentieren. Beide Beamten haben überhaupt keine Notizen geführt, fast keine Fragen zum Thema gestellt und ich brauchte nichts zu unterschreiben. Es ist sehr kennzeichnend, daß sie mich sogar nach der Identität der Frau, die mir über die Gewalt gegenüber den Ungarinnen und Rumäninnen erzählt hatte, nicht gefragt haben. Statt dessen, haben sie Leipzig nach ihrer Identität "gefragt", was unvermeidlich zu ihrer Einschüchterung führte. Genau wie Fedpol, sie wollten überhaupt keine Informationen über die Ungarinnen von mir haben. Die elektronischen Unterlagen meiner Information habe ich, wie mit dem SMS, auf meine eigene Initiative nach meiner Rückkehr geschickt. Sonst wäre ich nicht im Stand sein, die Übergabe meiner Informationen an BKA nachzuweisen. Es wäre interessant sich die Unterlagen von BKA bezüglich den zwei Treffen mit mir anzuschauen, wenn es sie überhaupt gibt, denn ich zweifle daran. Wenn es etwas wesentliches bei BKA gäbe, würde der Diebstahl meiner Handy sinnlos sein und nicht stattfinden. Jeder erfahrener Ermittler wird feststellen, daß BKA vom Anfang an überhaupt keine Absichten hatte zu ermitteln. Daß die zwei Beamten zweimal von Wiesbaden nach Eisenach gefahren sind um mich zu treffen hatte seine Gründe, aber Bekämpfung des Menschenhandels gehörte nicht dazu. Beim ersten Treffen wollten sie herausfinden, ob ich allein handelte oder irgendwelche ausländische Organisationen im Rücken hatte um ihr Vorgehen zu bestimmen. Beim zweiten Treffen wollten sie mir genau erklären, warum es für mich besser wäre aufzugeben. Im Fall mit den Ungarinnen hat BKA weder keine polizeiliche Arbeit noch die Simulation von solcher geleistet. Und die Praktik auf die Identität der Anmelder schon vor der Eintragung der Kontakte zu bestehen, ist unzulässig.

Ich habe die Rolle von BKA eingesehen wegen der Lüge über den nicht existierenden Fedpol Beamte Beat Humbel. Hier ist die E-Mail die ich nur einige Stunden nach meinem Gespräch mit Fedpol bekam. Alle Angaben über meine Kontaktversuche mit Fedpol stimmen und können nur vom Fedpol stammen. Aber wie ich festgestellt habe, es gibt keinen Fedpol Angestellten mit dem Namen Beat Humbel und niemand von Fedpol benutzt die angegebene E-Mail Adresse. Dietmar Schmidt aber hat beim ersten Treffen gesagt (ohne den Namen Beat Humbel von mir gehört zu haben), daß er mit Beat gesprochen hatte und daß sie sich beide verabredet hatten, daß ich alle Informationen an BKA überreichen werde.
Da ich zumute, daß Dietmar Schmidt auch diese Tatsache nicht bestätigen wird, habe ich hier eine E-Mail an „Beat Humbel“ angehängt, in der ich dem „Beat“ genau darüber erzähle. In einer anderen Mail hier schicke ich an Dietmar Schmidt laut seinen Anweisungen schweiz-spezifische Materialien. Am selben Anhang kann man sehen, wie sich BKA sehr darüber interesssierte, ob Vladimir, der sich an Fedpol gewandt hatte, und Günter, der durch Vermittler sich an BKA gewandt hatte, die selbe Person waren. Können Sie raten was mit dem Vladimir passieren würde, wenn er nicht auch Günter wäre?  Auch die gefragten Angaben sind identisch mit den jenigen vom Anhang „beat“. Die E-Mail Adresse habe ich teilweise gestrichen, weil ich trotz alledem die operative Kapazität von BKA nicht schaden will, aber Dietmar Schmidt und seine Kollegen wissen, daß sie die richtige ist.

Das Verhalten der zwei Polizisten beim zweiten Treffen hat bei mir die Frage veranlaßt, ob jemand von beiden eine Tochter hatte. Es hat sich herausgestellt, daß der Partner Vater eines Mädchens war. Ich habe ihn gefragt, wie wird er sich als Vater fühlen, wenn eines Tages seine Tochter so mißhandelt wird wie diese bedauersnswerten Frauen.

Die Polizisten begründeten ihre Unfähigkeit Beweise für kriminellen Tatbestand zu finden mit dem Argument, daß sie meiner Bitte folgten, nichts über mich in Leipzig zu erwähnen. Erstens, wenn sie Beweise wirklich suchten, müßten sie von dort anfangen, wo es Beweise als Ergebnis einer erfolgreichen Ermittlung schon gab – von Augsburg. Zweitens, ihre Argumente nichts weiter zu unternehmen offenbarten, daß sie eigentlich sehr intensive Informationskontakte mit Leipzig hatten und das kann man auch nachweisen. Manche von den ihnen bekannten Informationen konnten nur von Jens stammen. Ich verfolgte die Ströme von Informationen und so stellte ich für mich die Struktur und die Entscheidungsordnung des Systems klar, was meine weiteren Handlungen erleichterte. Drittens, wenn BKA sowieso vom Ungaren wußte, entsteht die Frage wie denn so seine Aktivität keine Verletzung der deutschen Gesetze ist. Wenn seine Tätigkeit mit den Gesetzen überreinstimmt, warum fühlt er sich nicht verleumdet von mir? Und hat er ein einziges Euro Steuer in Deutschland gezahlt auf das Geld, was er im Land erwirtschaftet? Manche meiner deutschen Kunden verdienten so wenig wie EUR 1100 monatlich und mußten doch ihre Steuern zahlen. Warum werden die Prostituierten, die meisten von denen gesetzlich selbständige sind, nicht wie die anderen Selbständigen besteuert, sondern symbolische Steuer zahlen? Meine Antwort ist - damit sie mehr Geld an ihren Bossen liefern können, denn sowieso bleiben die Prostituierten mit wenig Geld für sich selbst. Und ihre Bosse, die auch keine Steuern zahlen, leiten das große Geld weiter nach oben. Übrigens, eine normale Besteuerung für die Prostitution würde die Situation der Frauen normalisieren. Aber das will man eben nicht, man will nur mehr Geld von den Frauen. Viertens, das Verschwinden aller von mir bekannten Ungarinnen nur Tage nachdem ich ihre Namen zu BKA erwähnte (nicht auf eimal), war bestimmt keine gute Lösung – es wurde auch mir klar, daß meine Informationen zu den Menschenhändlern gelangten.

Und wenn es doch um ein Mißverständnis ging, könnte Dietmar Schmidt mich kontaktieren und aufklären, schon als ich meine Korrepondenz mit den Frauenorganisationen began, sehr wohl wissend, daß meine Informationen an BKA weitegeleitet wurden. Das hat er aber nicht getan.

Was die von mir beschriebenen Umstände angeht, werde ich keine große Schlußfogerungen selber ziehen. Ich überlasse sie ihnen.

Die jenigen, die, wie ich, geneigt sind zu denken, daß der erfolreiche Möbelhändler mein billiges Handy nicht wegen dem Handelswert, sondern wegen dem SMS gestohlen hat, muß ich ausdrücklich davon warnen, daß so eine Schlußfolgerung unvermeidlich zu der Schlußfolgerung führen wird, daß ich unter Beobachtung in der Periode des Diebstahls war oder, was noch wahrscheinlicher ist, daß meine Telefone abgehört wurden. Ich habe selber den Möbelhändler ausgesucht, er ist zu mir gekommen, wir haben uns geeignet und die Verabredung für einige Tage später gemacht. Es waren auch Telefongespräche. Das aber stellt eine weitere grobe Verletzung der Gesetze seitens der Behörden dar, denn ich behaupte, daß ich in keiner der Tätigkeiten oder Kontakte eingewickelt war, die gesetzlichen Grund für eine solche Maßnahme geben könnten.

Den anderen, die glauben, daß es einfach bei mir Zusammenfälle gegeben hat, erzähle ich von noch einem Zusammenfall.
BKA hat meine Identität am 12. April festgestellt. Ich bin geprüfter Versicherungsfachmann in Deutschland und zu jener Zeit hatte ich eine neue Agentur mit einer der deutschen Versicherungsgesellschaften. Am 23. April bekam ich einen Brief von der Zentrale, mit dem man mich benachrichtigte, daß man mir meine Provisionsgarantie entnahm. Das Datum des Briefes war der 20. April. Man gab keinen Grund für den Beschluß, der Gebietsdirektor betonte, daß er nichts mit diesem Beschluß zu tun hatte (meine Provisionsgarantie wurde von seinem Budget bezahlt) und keiner hatte mit mir davon gesprochen oder mich über irgendwelche Prozedur benachrichtigt. Alles das war sehr überraschend für mich aber da im Leben alles passiert, wollte ich keine Schlußfolgerungen ziehen. Außerdem hatte ich sowieso beschlossen, Deutschland zu verlassen und die Änderung war nicht von praktischer Bedeutung für mich. Da aber Dieter Schmidt am 2. Juni bei unserem zweiten Treffen an der Autobahn bei Eisenach mich zornig fragte, wann ich endlich Deutschland verlassen würde, wußte ich schon warum ich meine Provisionsgarantie verloren hatte – der Menschenhändlerstaat hatte gleich zugegriffen. Nach irgendwelcher Logik glaubte man in BKA, daß wenn ich Deutschland verlasse, würde sich das Problem mit meiner Einmischung lösen. Also die Menschenhändler, die BKA kontrollieren, brauchten nur einige Tage um eine private Institution, die mit ihrer Tätigkeit nichts zu tun hatte, gegen mich einzustellen. In meinem Brief an die Abgeordneten der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 13. Januar schrieb ich, daß „wenigstens in Deutschland alle Institutionen, öffentliche und private, den Forderungen der Menschenhändler nachgehen müssen, denn diese haben die Macht“.

Sonntag, 6. Februar 2011

Meine Kommentare

Liebe Leser,


Zuerst möchte ich mich für Ihre Besuche und Beiträge bedanken, die ausnahmslos in ihrer eigenen Weise einen Wert für das Thema des Blogs haben.
Da in manchen Kommentaren meine Stellungnahme gefragt wurde, habe ich mich zu diesem neuen Auftritt beschlossen.
Bevor ich zur Sache herangehe, möchte ich eine Verabredung machen – aus Gründen, die alle, die die Auftritte von Jens gefolgt haben, einsehen können, werde ich zur Zeit keine Argumente und Tatsachen anführen, die meiner Meinung nach eine besondere juristische Tragweite haben. Ich verstehe, daß dieser Beitrag damit unvermeidlich an Qualität verliert, entschuldige mich darüber und bitte um Ihr Verständnis.

Mir ist aufgefallen, daß Jens, den ich nur einmal erwähnt habe, zusammen mit seinem Einfluß über die Situation in Leipzig zum Hauptthema der Diskussion geworden ist. In meinem Blog habe ich mich nur auf die Ungarinnen begrenzt, erstens weil ich meine Behauptung über die Rolle des Staates im Menschenhandel gut begründen sollte und, zweitens, weil ich mich als Ausländer nicht bequem fühle, interne deutsche Angelegenheiten öffentlich zu diskutieren. In meiner Information an BKA habe ich aber auch über Probleme der deutschen Bürger geschrieben. Ich habe über Zerstörung von Wohnungen, gemietet von deutschen Frauen für selbständige Arbeit.geschrieben und sehe, daß ein Kommentar das bestätigt. Soweit mir bekannt, Straßenprostitution ist verboten in Leipzig. Ich glaube, die Begründung ist Anständigkeit. Anständigkeit finde ich gut. Ist es aber anständig, daß man Annoncen für Prostituierte in den Zeitungen der Gemeinde veröffentlicht, die vor jedem Eingang geliefert werden? Was sollen die Eltern eines 10-jähriges Kindes ihm erklären, wenn die Texte der Anzeigen sogar die Dienstleistungen erwähnen und die Damen nackt oder halbnacht sind? Ich finde es weniger anständig als Straßenprostitution, die auf zwei-drei Straßen begrenzt ist und wo die Damen doch angezogen sein müssen. Und wenn man auch in Acht nimmt, daß die Polizei in Leipzig nichts gegen Zerstörungen der Frauenwohnungen unternommen hat, frage ich mich ob die wirkliche Motivation für den Beschluß der Stadtverwaltung Anständigkeit ist oder die Absicht die deutschen Frauen zu Mieten zu zwingen, die nichts mit den Mieten von Immobilien in Leipzig zu tun haben. Ich überlasse die Antwort auf diese Frage auf Sie.

Ich habe geschrieben, daß ich gehört hatte, daß einige Leute von Jens (nicht alle!) deutschen Frauen Ohrfeigen gegeben haben müssen und daß ein deutscher Ehemann für verbalen Einsatz für seine Frau geprügelt worden war. Selbst über Jens schrieb ich ehrlich, daß es mir nicht bekannt war, daß er jeweils eine Frau geschlagen hatte. Die Kommentare über die zwei Frauen, die von ihm persönlich große Angst haben sind für mich Neuigkeit. Ich hörte von deutschen Männern, die aus Mitleid für Ungarinnen Jens Geld für ihre Freilassung gegeben haben (kein Frauenhandel) und daß Jens das Geld genommen hat aber nichts geleistet hat (er kann auch nichts darüber tun). Ich hoffte, daß BKA diese Informationen ermitteln wird und die Wahrheit festgestellt wird. Ich war sehr vorsichtig über die von mir angegeben Umstände, denn jeder Fehler konnte meine ganzen Information in Frage stellen. Ich schrieb nicht über die verkaufte deutsche Frau, weil es schwierig nachzuweisen war. Spater hat aber Frau Piskop von Kobra auch diesen Umstand bestätigt. Dagegen habe ich über gebrochenes Bein eines konkreten deutschen Mannes geschrieben weil es nicht schwierig festzustellen war, ob dieser Mann jeweils gebrochenes Bein hatte und wenn ja, ob das beim Schlafen oder unter anderen Umständen passiert ist. Bis jetzt habe ich nur Bestätigungen der Umstände, über die ich BKA informiert habe. Leider hat BKA weder in bezug auf die Ungarinnen, noch auf die Deutschen reagiert und diese Tatsache zeigt deutlich den Zusammenhang zwischen der zwei Gewaltrichtungen und bestätigt meine Meinung über die Rolle dieser Institution.

Ich bedaure, daß Jens von diesem Blog beleidigt wurde. Persönliche Beleidigungen helfen nicht der Sache, für die ich auftrete und für die ich diesen Blog geschafft habe. Ich bestätige aber meine Absicht auch weiter offen und direkt zum Thema zu schreiben.

Mir ist auch aufgefallen, daß der ungarische Geschäftsmann und Partner von Jens, der meinem Bericht zufolge die ganze Gewalt gegenüber den ungarischen Frauen ausübt, keine Stellung genommen hat. Jens, kann es sein, daß er sich nicht, wie du, verleumdet fühlt? Interessant.

Mir ist aufgefallen, daß keine der Betroffenen – der ungarischen Frauen, Stellung genommen hat. Irgendwo habe ich erwähnt, daß sie keinen Zugang zum Internet haben. Lili hat aber in Kopenhagen über meinen Auftritt erfahren und empört über ihn und besorgt für Jens, sie, die mir sehr dankbar für den Einkauf der Telefonkarten war, was etwa eine Stunde in Zeit nahm, nun zwei Tage wenigstens verlieren wird (oder verloren hat) um nach Leipzig zur Polizei zu fahren und auszusagen. Ich kann Sie versichern, daß ihre Empörung und Besorgnis so groß sind, daß wenn nötwendig, sie auch nach Kabul und Kairo fahren wird. Warum haben sich die Ungarinnen in Leipzig aber nicht empört und gemeldet? Richtig, weil sie nichts davon wissen. Warum hat man sie nicht informiert um sich zu empören und Jens ihre wertvolle Unterstützung schon jetzt zu geben? Jetzt komme ich selber mit der Antwort: vor allem weil die Kosten so einer Unterstützung zu hoch sind und die Menschenhändler noch nicht bereit sind diese Kosten zu tragen. Können Sie sich vorstellen, was es heißt, wenn tausende Frauen, deren Leben jeden Tag zerstört wird und die man überzeugt hat, daß es für sie keine Hoffnung gibt, nun erfahren, daß jemand, wenn auch mit begrenztem Intellekt, sie im offenen Raum unterstützt? Wer kann die Folgen genau vorsehen? Meine Damen und Herren, die Behandlung der Menschenware ist nicht so einfach, besonders wenn es um große Mengen dieser Ware geht! Natürlich, wenn sich die Organisation dazu beschließt, kann ich in einem Tag einige hunderte zornige Kommentare von den Ungarinnen bekommen. Diese werde ich aber schon als Befehlsausführung einfach ignorieren. Inzwischen bin ich sicher, daß schon viele Ungarinnen von diesem Blog Bescheid wissen.

Ich möchte alle, die Jens ausgezeichnete Charakteristikken gegeben haben, informieren, daß ich vor etwa zwei Wochen erfolglos versucht habe, ihn telephonisch zu erreichen und deshalb habe ich ihn schriftlich informiert, daß ich, um den Frauen in Leipzig auch wenig zu helfen, bereit bin unter bestimmten Bedingungen bestimmte Kompromiße gegenüber ihm einzugehen. Bis zu heute habe ich keine Antwort bekommen und wie sie sehen, er hat sich nicht wieder im Forum gemeldet. Ich bin nicht sicher, daß er die entsprechenden Beschlüsse selber treffen kann. Das ist nur einer der Gründe, warum ich nicht neidisch auf ihn bin, wie eine Dame hier geschrieben hat.

Ich habe die Lügen über meine Beziehung zu Lili gelesen. Die thema-spezifischen Aspekte dieser Beziehung habe ich schon in meiner Information an BKA schon in April 2010 beschrieben. Da meine Beziehung zu Lili eine Schlüsselfrage in den juristischen Auseinandersetzungen sein wird, nehme ich konkrete Stellung zu den geschriebenen Lügen wenn ich es für zeitgemäß richtig einschätze. Ich schließe nicht aus, daß es sehr bald geschieht. Jens, da auch die Kinder begreifen können, daß Lili nach Befehlen und zu deinem Nutzen handelt – keine Prostituierte, besonders in so einer Organisation wie die ungarische, darf die Polizei kontaktieren ohne die Anweisung ihres Bosses und welchen Nutzen hat sie davon – hoffe ich, daß du wenigstens ihre Kosten, einschließlich ihre tägliche Management Gebühre für die Zeit ihrer Reise decken wirst, damit die Zeit für dich nicht auf Kosten ihres Urlaubs ist. Die Tatsache, daß Lili ein Auto hat (vielleicht für EUR 3 000 – 4 000), wenn es überhaupt ihr gehört, ändert nichts an das von mir geschriebene über die Belohnung der Frauen.

Ich werde die Begründung von Jens meiner Konkurrenunfähigkeit als Mann nicht erörtern. Aber ich werde eine Ergänzung zu ihr machen, was ein Ausgangspunkt für meine Antwort auf das Kommentar, daß ungarische und rumänische Frauen schlimm sind, sein soll. Jens, Lili lebt nicht nur mit Kalkulationen, sondern auch mit Gefühlen und sie hat ein Herz das deine Kalkulationen zunichte machen kann. Lili ist nicht nur 100% Frau, sie ist auch 100% Mensch voller Menschlichkeit. Das sie jetzt alles machen will, was ihre Menschenhändler von ihr wollen, ändert nichts an meiner Meinung über sie.

Der Schlüssel meiner sehr guten Beziehungen zu Lili und später zu anderen Ungarinnen ist, daß ich sie immer als Frauen und Menschen und nicht als Nutten behandelt habe. Sie schätzten das sehr hoch ein, haben mich reichlich darüber belohnt und ein bißchen nette Zeit auch für sich gehabt. Die Leute sind verschieden und ich kenne persönlich nur einige von den Ungarinnen, aber die meisten von ihnen sind wie Lili sehr angenehme und sensible Frauen, die einen Mann nicht bloß zufrieden, sondern auch glücklich machen können, wenn sie die menschliche Einstellung zu ihnen fühlen. Keine von diesen Frauen hat versucht, meine gute Einstellung für Geld oder für irgendwelche anderen Interessen auszunutzen. Meiner Freundlichkeit haben sie fast ausnahmslos mit Freundlichkeit erwidert. Und die meisten von ihnen haben etwas, was ich so hoch schätze wie Jens die Vielseitigkeit – Schönheit, Zärtlichkeit und Weiblichkeit, ergänzt von guter Erziehung und Kultur. Katrin, diese Frauen sind Prostituierten, aber nur eine von ihnen hat das Wort gebraucht, was du als Tierpflegerin oder als Tierarzt gebraucht hast. Solche Worte gehören nicht zur Charme einer Frau.

Meiner Meinung nach keine Frau, auch die schlimmste, verdient die Mißhandlungen, denen diese wervollen Frauen von den Menschenhändlern unterworfen sind und die Behauptung, daß diese Frauen schlimm sind, kann die Untaten gegenüber ihnen überhaupt nicht rechtfertigen. Sind die Menschenhändler eigentlich besser?

Jens, du behauptest, daß es bei den Ungarinnen und Rumäninnen nicht um Zwangsprostitution und Menschenhandel geht, aber das Verbot auf Privatleben ist ein sicherer Zeichen darüber, denn es dient der Deckung dieser Verbrechen. Andere sicheren Zeichen sind die monatelangen 16 Stunden Arbeitstage, die sieben in der Woche sind. Welche von den unabhängigen Frauen macht das?

Und das mit Kerry ist ein echter Zwang ihr 18-jähriges Leben zu riskieren, damit du und dein ungarischer Partner zum Geld kommt. Und es ist nicht einfach Zwang sondern echte Grausamkeit eurerseits gegenüber der unerfahrenen Frau. Kerry, wie jede andere Ungarin, weiß sehr gut, daß sie keine Überlebenschance hat, wenn sie oft wegen Nichtausführung ihrer Normen Sex ohne Schutz machen soll. Ihr bleibt nur ein Ausweg um zu überleben und er ist Ausführung der Normen was nur durch Vielseitigkeit möglich ist – eine deiner Hauptforderungen an die Frauen. Also so, nach dem Prinzip „schaff die Norm oder lieber stirb“, wird den Ungarinnen die Vielseitigkeit beigebracht. Wie kann man Menschen so behandeln, wie nennt man das? Für mich ist das eine reine sehr brutale Menschenhändleraktivität. Wie wert ist das Leben dieser Frauen für dich und für deinen Partner? Warum darf der Ungare entscheiden, ob die Frauen sich den grauen AIDS-Statistikken anschließen sollen und nicht sie selbst? Lili ist überhaupt nicht habgierig und deshalb glaube ich nicht, daß sie ihre Extras, von denen sie viel leidete, freiwillig geleistet hat. Ich werde das Wort, mit dem die Ungarinnen die jenigen Kunden nennen, die unstandarte Leistungen von ihnen fordern, aus ethischen Gründen nicht angeben, aber es zeigt sehr deutlich ihre Einstellung zu diesen Leuten und zu ihren Realitäten. Soweit mir bekannt, eine der etwa 100 Frauen in Augsburg war HIV-infektiert.

Katrin, hast du keine Probleme damit, daß junge Frauen unter Zwang ihr Leben risikieren um genügend Geld für deine Tiere anzuschaffen? Beruhige dich, ich glaube nicht, daß man Kerry und die anderen Ungarinnen zu solchen Risikken wegen deiner Tiere zwingt.Und wenn jemand die unschuldigen Tiere, die ich auch liebe, doch daran beschuldigt, ich werde mit den Büchern deines Vereins ihre Unschuld nachweisen.
Katrin, du behauptest außerdem, daß die Ungarinnen versichert sind, aber das stimmt nicht. Und das ist eine sehr wichtige Tatsache, andeutend für die Behandlung der Frauen und für den Umstand, daß das Management dieser Frauen nichts mit den Gesetzen und Regelungen deines Landes zu tun hat. Um den Status der ungarischen Frauen in Deutschland und in der Schweiz klarzumachen, möchte ich bemerken, daß während in Deutschland (sicher auch in der Schweiz) für die Tiere Tierschutzversicherungen angeboten werden, sind die Ungarinnen unversichert. Wenn auch ihr Status niedriger als dieser der Tiere ist, wenigstens das Recht auf Leben und medizinische Versorgung soll man ihnen überlassen.

Und wenn man Kerry überhaupt nicht fragt, ob sie ihr Leben risikieren will oder nicht, wie kann man glauben, daß man sie gefragt hat, ob sie Prostituierte sein will oder nicht und ob sie die konkreten Bedingungen der Organisation annimmt, als man sie anwarb? Für die jenigen, die das doch nicht ausschließen, habe ich hier einen Kundenbericht über ihre Unerfahrenheit angehängt. Inzwischen, er bestätigt meine gute Meinung über die Ungarinnen (Kerry kenne ich nicht). Ich stelle die Frage, wie sich so ein unerfahrenes Mädchen zum Beruf einer Prostituierte freiwillig beschlossen hat. Prostitution ist nicht ihr Ding, sagt der Kunde. Aber sie arbeitet „freiwillig“ weiter und nicht 8 oder 12 sondern 16 Stunden pro Tag wie alle Ungarinnen, von denen die Kunden auch meinen, daß sie nur ungern arbeiten. Manche Kundenberichte weisen direkt auf Zwangsprostitution, wie dieser schon seit 2006. Ich will deinen Partner fragen, wie rekrutiert man zwangslos so viele Frauen für Prostitution?

Wie haben alle diese Frauen „freiwillig“ bevorzugt, anstatt selber nach Leipzig zu fahren (wie du siehst, sie können selber sogar nach Kopenhagen fahren), dir die Miete von EUR 85 zu zahlen und den Rest für sich zu behalten, die Leistungen deines Partners zu nutzen so daß sie deine Miete plus den Zusatz von EUR 50, die für die Hauptorganisation in Ungarn bestimmt sind, zahlen müssen und den Rest mit ihm teilen? Kannst du auf eine rationale, vernunftige Begründung hinweisen die nichts mit Zwang zu tun hat?

Du hast mich aufgefordert mehr über die Roma zu sorgen und nun folge ich deinem Rat. Ich sehe, daß 3 bulgarische Romafrauen in deinen Räumen 24 Stunden pro Tag arbeiten. Die Frauen sind schon im mittleren Alter und 24 Stunden Arbeitstag ist mehr als grausam. Wenn du mir nicht glaubst, hier ist was einer der deutschen Freier meint. Ich habe nur eine Bemerkung: ich teile völlig die Meinung über die osteuropäischen Chefs mit, aber die Hauptsache ist, daß das in Deutschland geschieht, wo die deutschen Behörden zuständig für die Ordnung und die Rechte aller Menschen sind. Das meinte ich, wenn ich schrieb, daß Leipzig fest in deutscher Hand ist. Leipzig ist eine deutsche Stadt und in welchen anderen Händen soll sie sein? Wenn die Polizei in Leipzig der Meinung ist, daß 24 Stunden Arbeitstag für Osteuropäerinnen in Ordnung ist, kannst du mit deinen Ostpartnern selber darüber sprechen.

Ich würde gerne alle Fragen, die ich dir gestellt habe, der Stadtverwaltung und der Polizei in Leipzig auch stellen.

Du hast gesagt, daß die Polizei in Leipzig regelmäßig die ungarischen und rumänischen Frauen besucht. Anfang des Sommers hatte ich einen Treffen mit der Representatin von Kobra in Leipzig Frau Piskop. Genau wie du, hat sie eine ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Polizei. Sie hat mir eine Broschüre gegeben, um sie den ungarischen Frauen zu geben, weil sie selber die Frauen nicht besucht. Jetzt wundere ich mich, warum wenn sie eine ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Polizei hat und die Polizei regelmäßig die Frauen besucht, sie die Broschüre nicht der Polizei, sondern mir zur Verteilung unter den Frauen gegeben hat.

Inzwischen, ich habe den Eindruck, daß du gute Zusammerarbeit auch mit Frau Piskop hast – da in Leipzig arbeitet ihr alle gut zusammen. Ich kann mir kaum vorstellen, daß sie oder die Polizei, der sie berichten soll, dich nicht über meine Informationen informiert hat. Wenn du wirklich meinst, daß ich Märchen erzähle, konntest du mich schon damals aufklären.

Für mich aber war erstaunlich, daß sich die Polizei in dieser Stadt (und nicht nur) damit überhaupt beschäftigt zu bestimmen wer das Geschäft haben wird und wer nicht. Das soll nichts mit den Aufgaben einer Polizei zu tun haben. Wenn in Deutschland die Polizei die Bordellesitzer ernennt und man den Vortrag vom Polizisten Herrn Bayerl liest, der schreibt, daß es bei ihnen fast ausschließlich um Kriminelle geht (hier bist du nicht gemeint, Jens) da wird es klar, daß die Polizei mit diesen Kriminellen zusammenarbeitet. Der Menschenhandel in Deutschland und in der Schweiz wird von Staats- und Gemeindebehörden getrieben, wobei die organisierte Kriminalität nur en verlängertes Arm dieser Behörden für gesetzwidrige Funktionen ist.

Ich mache keinen Unterschied zwischen osteuropäischen Menschenhändlern und ihren deutschen „Kollegen“ und ich behaupte nicht, daß die Frauen bei den einen besser sein werden als bei den anderen. Was ich behaupte ist, daß die Beteiligung der Staatsbehörden am Menschenhandel zur dramatischen Verschlechterung der Situation der Sexsklavinnen geführt hat. Ich glaube, mein Vergleich zwischen der Situation der ungarischen Frauen vor einigen Jahren in Augsburg und heute zeigt das deutlich. Erstens, wenn der Kriminelle die Polizei hinter sich hat, hat er keine Begrenzungen und die Frauen haben keine Hoffnungen mehr. Niemand kann ihnen helfen. Zweitens, einer und der selbe Kriminelle wird einige Frauen weniger schlimm behandeln, als wenn er hunderte Frauen hat mit ununterbrochenem Strom von neuen Frauen. Drittens, die Beteiligung der Politiker und der Staatsbehörden hat seinen Preis und die fixen Kosten und der Druck für Geld steigen unvermeidlich, was die Einführung von Normen und die Strafen für deren Nichtausführung hervorruft, besonders wenn man in Acht nimmt, daß es oft um unerfahrene und unwillige Frauen wie Kerry geht. Wenn der Ungare von jeder der Frauen nicht jeden Tag die EUR 50 für Tagesmiete an die Hauptorganisation in Budapest, die EUR 85 für die deutsche Seite und das nötwendige Geld zur Deckung seiner operativen Kosten bekommt (sicher will er auch Geld machen), muß er von seiner eigenen Tasche zahlen und er kann sich das einfach nicht leisten. Jeder auf seiner Stelle wird Gewalt gebrauchen. Internationale Menschenhändlerorganisationen können nur als joint ventures und mit Gewalt erfolgreich funktionieren. Für sie Gewalt und Zwang sind die Art und Weise das Geschäft zu treiben.

Wenn Jens nicht die Polizei und die Behörden hinter sich hätte, würde er schon mit den 24 und 16 Stunden Arbeitstagen (7 Tage in der Woche!) aufgegeben haben und Szenen wie mit Kerry würden in seinen Räumen nicht mehr stattfinden. BKA würde ihre Funktionen ausführen und ich würde diesen Blog nicht aufstellen müssen, was, wie ich von Jens verstehe, zu seiner Verleumdung geführt haben soll. Aber Jens hatte recht, daß wenn ich ihn in Frage stelle, stelle ich in Frage das ganze System, weil er ein Teil des Systems ist. Wenn man seine Kommentare mit den von mir angegebenen Äußerungen der BKA-Beamten vergleicht, wird man feststellen, daß sie in Schlüsselaspekten inhaltlich übereinstimmen – klarer Hinweis, daß Jens und die Beamten zum selben System gehören. Das stärkt die Glaubwürdigkeit von Jens, das stärkt die Glaubwürdigkeit auch meiner Erzählung. Und als Außenseiter kann ich nicht sicher sein, daß meine Gespräche mit BKA nicht aufgenommen worden sind und deswegen würde ich nicht wagen zu lügen.

Eine Dame hat mich ausgelacht, daß ich zu viel für die ungarischen Frauen bekümmert bin (Sind sie am Leben oder Tod....Weiß du überhaupt was du schreibst). Ich rate dieser Dame, auch Ihnen, den Vortrag von Herrn Dick Marti, Abgeordneten der Parlamentarischen Versammlung zum Europarat über den Handel von menschlichen Organen von Kosovo aufmerksam zu lesen. Was ich zum Vortrag ergänzen will, ist, daß der Hauptsponsor von Kosovo in Europa Deutschland ist. Keine Bekümmerung für die hilfslosen Frauen kann zu viel sein. Und Kerry und die anderen ungarischen Frauen machen ungeschützten Sex um nicht nur einige harten Ohrfeigen im Hinterkopf zu vermeiden.

Ich bin überzeugt, daß alles zwischen Mann und Frau freiwillig geschehen soll – ob aus Liebe, Bedürfnissen, Geld oder Interessen. Das Leben ist kompliziert. Sinneswandel und jegliche erotische Themen werde ich nicht diskutieren, weil ich es für unzulässig finde, Sexsklaverei und Frauenhandel mit Erotik zu verbinden. Dazu gibt es spezialisierte Klinikken.

Liebe N.H, dein Kommentar hat bei mir Sympathie und Bekümmerung für dich geweckt. Ich verstehe, daß du selbst dich und deine Tochter unterhälst. Ich habe Respekt und Verständnis darüber, daß du den Menschen, der dir in schwieriger Situation geholfen hat, jetzt unterstützst. Du hast deine eigene Wahrheit, die, wie ich sehe, die Wahrheit auch von noch einigen Menschen ist. Aber wie du siehst, es gibt auch andere Wahrheiten über Jens – der Ungarinnen (glaubst du, daß sie freiwillig 16 Stunden pro Tag 7 Tage in der Woche und oftmals ohne Schutz arbeiten), der deutschen Frauen, die von ihm viel Angst haben, der vielen deutschen Männer, denen er in die Füsse getreten ist. Ich habe auch meine eigene Wahrheit. Jeder muß seine eigene Verantwortung für seine Taten tragen – ich, er. Und jeder hat sein Schicksal. Ich verspreche dir, daß´ich darüber sorgen werde, daß Jens nur seine eigene Schuld trägt und nicht die der anderen. Und zu deiner Beruhigung – ich glaube nicht, daß er ernsthafte Probleme mit dem Gesetz haben wird. Es hängt von seinem System ab.

Manche Kommentare berühren offenbar Drogenhandel. Aus mehreren Gründen, einschließlich daß ich mich nur zu Fragen äußere, zu denen ich zuverlässiges Kenntnis habe, werde ich mich in diesem Blog auf Frauenhandel begrenzen, obwohl ich hier auch meine nicht verpflichtende Anschauungen zur Prostitution vorstelle.

In Deutschland gibt es genügend Medien, die bei den Deutschen den Eindruck erwecken, daß die Probleme im Land von den Ausländern kommen. Mein Kommentar ist folgendes: Alle wichtigen Beschlüße in Deutschland werden von deutschen Staatsbürgern und von deutschen Institutionen getroffen, die auch für Ihre Ausführung sorgen, und deshalb sie tragen die Verantwortung für und bestimmen die Geschehnisse im Land. Sehr gutes Beispiel ist das Thema dieses Blogs. Alle Medien verbinden Frauenhandel in Deutschland mit den bösen osteuropäischen Zuhältern, denen die Polizei in Deutschland leider nicht genug gewachsen ist (sie wächst schon 20 Jahre). Meine Geschichte zeigt die wirklichen Rollen im Frauenhandel. Ohne Beteiligung der Behörden keine Sexsklaverei, kein Zwang und keine Gewalt kann stattfinden. Hat jemand gedacht, warum wenn die Ungarinnen etwa 70% der Frauen in Leipzig sind, der Ungare sie zu den Wohnungen von Jens schickt, um sie mit viel Kosten und damit auch mit Gewalt zu laden anstatt Wohnungen selber zu mieten, die Ungarinnen, sagen wir, mit EUR 100 Miete zu laden und so die Gewalt vermeiden?

Inzwischen ich habe diesen Blog aufgestellt, nicht weil ich gerne schreibe, aber weil kein Journalist und keine Media, die ich kontaktiert habe, etwas darüber machen wollte und wagte. Und wer gewinnt von dieser Manipulation? Die Deutschen, die vom Frauenhandel in Deutschland das Geld machen und natürlich die Behörden, die sich an diesem Handel beteiligen und damit verstecken.

Wie Sie schon sicher verstehen, ich bin nicht anonym, weil die Leute, deren Namen ich hier nenne, mit wenigen Ausnahmen mich kennen und mich getroffen haben. Die jenigen, die ich fürchten soll, wissen genau wo ich mich befinde, weil ich Ihnen darüber Bescheid gegeben habe. Ich will einfach nicht, daß mein Name öffentlich bekannt wird und das ist etwas ganz anderes. Ihr großer Dichter Goethe has es sehr gut geschrieben: „Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muß“

Meiner Meinung nach die beste Lösung zur Organisation der Prostitution hat noch vor 2,500 Jahren der griechische Staatsmann Solon gefunden. Der Staat übernahm die Bordelle und führte standarte Regeln für die Behandlung der Frauen, die ausschließlich Sklavinnen waren. Von der Geschichte können Sie erfahren, daß damals diese Sklavinnen besser behandelt wurden als die Ungarinnen heute, die nach politischen Redewendungen stolze Bürgerinnen der Europäischen Union sein sollen. Verstaatlichung der Bordelle oder vielleicht besser ihre Übernahme von den Gemeinden ist für mich die richtige Lösung. Schon heute beteiligen sich die deutschen und Schweizer Behörden mit vollem Schwung am Menschenhandel, natürlich auf Kosten der Steuerzahler (Deutsche und Ausländer), das große Geld aber geht in nicht vielen privaten Konten und Taschen. Bei Verstaatlichung wird das große Geld zur Staatskasse (und zu den Gemeindekassen) und zu den Frauen gehen, was besser für alle mit Ausnahme der Menschenhändler wäre. Eine andere Option wäre die Funktionierung der Bordelle als Frauenkooperative, was der typische Fall in Dänemark vor etwa 20-30 Jahren war.

Da unter den heutigen Umständen das alles Utopien sind, habe ich in meinem Brief an Frau Merkel & Co. vorgeschlagen, daß die Industrie in den Händen der selben Leute (über dem Gesetz) bleibt, vorausgesetzt, daß man den Zwang und die Gewalt abschafft und mit finanzieller Motivation ersetzt durch Belohnung der Frauen mit einem vernunftigen Prozentsatz ihrer Verdienste. Ich habe der Kanzlerin geschrieben, daß der Übergang von Sklaverei zum (staatlichen) Kapitalismus in der Prostitution völlig mit den Ersparnissen von zwei großen Verschwendungen finanziert werden kann – die enormen Kosten zur Deckung des heutigen kriminellen Tatbestands und die Belohnung als Unternehmer (und auf Kosten der Frauen) vieler Leute, die weder unternehmerisches Risiko, noch die Kosten ihrer Geschäfte tragen. Ich habe Frau Merkel versichert, daß dank der wachsenden Armut und dem Mangel an Arbeitsperspektiven in unserer Region immer mehr Frauen aus Osteuropa die Prostitution beitreten werden, so daß die Geldströme von der Industrie vielleicht nach einer unvermeidlichen und zeitweiligen Störung wieder zufriedenstellend sein werden. Worüber ich nicht geschrieben habe war meine Bekümmerung, daß die Stärkung der Prostitution und anderen von der organisierten Kriminalität kontrollierten Branchen in traditionellen Industrieländern wie Deutschland und die Schweiz unvermeidlich auf Kosten ihrer anderen Branchen geschieht und geschehen wird, denen diese Länder und ihre Bürger ihren Wohlstand verdanken, so daß die Geldströme von der Prostitution von fallender Nachfrage gefährdet werden können und nicht vom Angebot.

Ein Besuch der Internetseite erotik-leipzig.com wird Ihnen zeigen, daß auch mein Vorschlag als reine Utopie eingeschätzt wurde, denn nichts hat sich geändert für die Frauen und dazu ist es noch schlimmer geworden mit dem 24 Stunden Arbeitstag.

Ich habe Frau Merkel auch geschrieben, daß das Problem mit dem Menschenhandel in Deutschland nur auf dem Niveau, auf dem er entstanden ist, gelöst werden kann, womit ich die wichtigsten Entscheidungsträger in Deutschland meinte. Also obwohl manche von Ihnen mich im Knast sehen wollen, selbst ich will keinen dahin schicken. Wenn sogar das „System“ auf jemanden verzichtet und ihn ins Gefängnis schickt, ein neuer wird auf seine Stelle auftreten und nichts wird sich für die Frauen ändern. Wie einer von Ihnen gemerkt hat „Es ist nicht Jens, es ist das System”. Das erklärt warum ich mit Jens zu Kompromißen bereit bin. „Das System“ aber scheint dagegen zu sein.

Was ich Frau Merkel vorgeschlagen habe ist eigentlich mein Ziel und die Sache für die ich auftrete und diesen Blog geschafft habe – die Abschaffung der Sexsklaverei, vor allem des Zwanges und der Gewalt für alle in der Prostitution tätigen Frauen in Deutschland, in der Schweiz und in den anderen Ländern, wo diese Sklaverei besteht. Ich habe alles begonnen wegen der Frau auf die ich stehe. Da ich aber über die unmenschliche Situation der Ungarinnen erfuhr, sah ich ein, daß ich niemals Selbstrespekt haben werde und niemals im Frieden mit mir sein werde, wenn ich mich nicht für sie alle einsetzte. Und wenn ich über die Ungarinnen auftrete, mache ich es mit dem Bewußtsein, daß ich für alle Frauen in ihrer Situation aus allen Ländern auftrete, denn sie alle werden vom selben „System” underdrückt. Man muß das System zwingen nachzugeben! Denjenigen, die mich schon auslachen, sage ich was die alten Römer sagten – der Wassertropfen durchbohrt den Stein.

Die deutsche Frau, die mir von der Gewalt und der Situation der Ungarinnen und Rumäninnen in Leipzig erzählt hat, genau weil sie sehr unangenehm von ihnen beeindruckt war, hat irgenwie traurig am Ende ihrer Erzählung gemerkt, daß „wenn sie so tun, da muß es so sein“. Ich aber bin überzeugt, daß es nicht so sein muß. Ich gebe dem Menschenhandelssystem in Deutschland, in der Schweiz und in Ungarn, und überall wo es solche Systeme gibt, und den an ihnen beteiligten Entscheidungsträger und Institutionen kein Recht Menschen mit Gewalt und Zwang zu versklaven, auszubeuten und ihr Leben zu zerstören. Ich gebe ihnen auch kein Recht über meine Beziehung zu einer Frau zu entscheiden, weil diese Frau dem Menschenhandelssystem gehören soll. Keine Frau, kein Mensch gehören diesem System, es geht um reine Verbrechen mit der Beteiligung von Staatsbehörden. Und ich erlaube diesem System nicht, mich als Mensch und Mann zu erniedrigen. Die arrogante Offenheit der BKA-Beamten in meinem Fall war völlig nutzlos. Sie sollten mehr über meine Motivation und Entschlossenheit wissen als für meine mangelnde Bindungen zu Organisationen.

In meinem Brief zu Abgeordneten der Parlamentarischen Versammlung zum Europarat habe ich unter anderem betont, daß beide Ungarn und Bulgarien Allierten von Nazi Deutschland und danach von der Sowjetunion waren, zum erstenmal aber werden gewöhnliche Bürger unserer Länder, die nichts mit Politik zu tun haben, von unseren Allierten, in diesem Fall der Bundesrepublik Deutschland, brutal mißhandelt.

Am Ende dieses Auftritts möchte ich mich an die deutschen Leser wenden, denen ich einige Erklärungen schulde.

Ich verstehe, daß für nicht wenige von Ihnen meine Einschätzungen Ihrer Institutionen etwas beleidigend klingen. Ich möchte Sie versichern, daß ich diesen Blog geschafft habe erst nachdem ich alle Möglichkeiten, diese Institutionen zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Funktionen zu bewegen, erschöpft habe. Offenbar wichtige Entscheidungsträger haben diese Institutionen ihren eigenen Interessen unterordnet und passende für die von ihnen gestellten Funktionen Angestellte ausgesucht. Das geschieht nicht nur in Deutschland. Meine Meinungen gehen nicht die Mehrheit der in diesen Institutionen arbeitenden Menschen an. In meinen Recherchen habe ich deutsche Beamten gefunden die ihre Pflicht trotz alledem ehrenhaft erfüllt haben. Ich meine vor allem den ehemaligen Präsident des Landesverfassungschutzes von Sachsen Herrn Rainer Stock und die Mitarbeiter dieses Dienstes, die die Ermittlung über Korruption in Sachsen durchgeführt haben und Herrn Klaus Bayerl. Ich kam nach Deutschland in 2007 für einen zeitweiligen Aufenthalt und kennte nicht viel über die Umstände im Land als das passierte. Dank den Presseberichten über die Ergenisse ihrer Arbeit und dem Vortrag von Herrn Bayerl konnte ich mich orientieren und vom Anfang an im großen und ganzen adequate handeln. Sie alle haben meine vollen Dankbarkeit und Anerkennung.

Ihr

Vladimir





P.S.  

Den 19. Februar 2013   



Am 7. Februar unter dem Artikel „Über die Leipziger Staatsanwaltschaft und meine Beschuldiger“ ist ein Kommentar erschienen, das von Lili geschrieben sein soll.

Dieses Kommentar ist nicht von Lili, sondern von den Menschenhändlern geschrieben, die über sie Macht haben, und stellt ein schweres Mißbrauch der Frau (in zwei Aspekten!) dar.

Ich werde Lili nicht kontaktieren, so lange sie in Gefangenschaft ist, denn ich will nicht an ihrem Mißbrauch teilnehmen. 

Die Gefangenschaft dieser Frau ist nicht nur ein Verbrechen, sondern nach 2010 ist einer der größten und zugleich grobsten Fehler der Menschenhändler.



 
 
Den 24. Juni, 2013


Neulich hat man zahlreiche Kommentare in diesem Blog überlassen, nach denen der eigentliche Verfasser dieses Blogs ein Herr Sven Woska, „ehemaliger Beamter des OK Leipzig“ – wahrscheinlich ist damit das Referat OK des sächsischen Landesverfassungsschutzes gemeint, sein sollte.

Ich widerrufe diese Kommentare. Dieser Blog wird nur von mir, Vladimir, geführt, ich kenne diesen Herrn Woska überhaupt nicht und ich habe niemals mit ihm Kontakte gehabt oder von ihm Informationen bekommen. Jedermann, der denken kann, wird einsehen, daß die Informationen in diesem Blog nur von meinem eigenen Umgang und von den allen zugänglichen Pressemeldungen stammen. .

Da Überlegungen nicht zur Stärke der Menschenhändler gehören, bin ich überzeugt, daß „die Information“ in diesen Kommentaren von den Ordnungsbehörden stammt, die sehr gut wissen, daß es unwahr ist. Offensichtlich bedienen diese Kommentare irgendwelche Interessen. 

Ich bin überzeugt, daß in den Kommentaren Herr Woska, genau wie ich, verleumdet wird – wie sie gemerkt haben müssen, das ist eine Routinetätigkeit der Menschenhändler, die zu ihren Verbrechen gehört. Wenn ich sie aber sogar als wahr annehme, will ich bemerken, daß die Beschuldigungen gegen ihn viel unbedeutender sind, als die Verbrechen der Beschuldiger, die Frauen zur Prostitution zwingen, sie gefangenhalten, schlagen lassen und berauben. Ihren schmutzigen „Beruf“ ist das erste und kleinste, was sie verlieren sollen und werden.

Am sonsten freute ich mich zu lesen, daß ein Mann in Deutschland „Kasse macht“ ohne Verbrecher zu sein.

Wenn Herr Woska wirklich zum OK Referat gehört hat, will ich mich bei ihm herzlich bedanken und ihm viel Gesundheit, Erfolg und „Kasse“ wünschen.

 
Vladimir